Die Landtagswahl 2026 wirft ihre Schatten voraus – und mit ihr die entscheidenden Fragen für die Wirtschaft unseres Landes: Welche Weichen werden nach der Wahl gestellt? Wie stehen die Spitzenkandidaten zu den zentralen Themen der Unternehmen.
Etwa 200 Unternehmer, Geschäftsführer und Wirtschaftsvertreter kamen dann am 5. Mai in die Magdeburger Hyparschale. Auch das Medieninteresse an diesem Abend war groß, denn die AWSA hatten alle Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien eingeladen. Wenige Monate vor der Landtagswahl zeigt sich die wirtschaftliche Lage in Sachsen-Anhalt in vielen Branchen im Krisenmodus. Deshalb waren an diesem Abend Antworten auf die drängenden Probleme gefragt, denn der politische Handlungsdruck wächst. Arbeitgeberpräsident Marco Langhof macht gleich zu Beginn deutlich: Wenn die Wirtschaft nicht läuft, hat das Folgen für alle Menschen in Sachsen-Anhalt, für die gesamte Gesellschaft.
Im Zentrum der Debatte stand die Energiepolitik – ein besonders heikles Thema für Sachsen-Anhalt mit vielen Betrieben, die zur energieintensiven Industrie gehören. Die Positionen der Parteien und ihr Umgang mit der Situation gingen sehr weit auseinander. Neben der Industrie- und Energiepolitik wurden weitere wirtschaftliche Schlüsselthemen unterschiedlich bewertet und Ideen für einen Umgang damit aufgezeigt. Der konsequente Bürokratieabbau zur Entlastung von KMU und insbesondere Startups war eines dieser Themen. Die Landwirtschaft, eine bessere Infrastruktur im ländlichen Raum mehr Engagement und deutlich höhere Investitionen in Bildung waren weitere zentrale Punkte.
Eines machte die Wahlarena an diesem Dienstagabend deutlich: Die wirtschaftspolitischen Konzepte der Parteien gehen in vielen Fragen weit auseinander. Bei Energieversorgung, Fachkräftesicherung, Bildungsqualität und Investitionen machten die Spitzenkandidaten den anwesenden Firmenchefs und Wirtschaftsvertretern unterschiedliche Angebote, wie sie mit den Herausforderungen umgehen wollen.
Auch die intensiven Gespräche mit den Spitzenkandidaten beim anschließenden Get Together zeigten, wie dringend die Wirtschaft Antworten braucht, um auch zukünftig in unserem Bundesland erfolgreich zu sein.
Ein Rückblick auf einen kontroversen & produktiven Abend




